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"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind." (Albert Einstein) 

Ein Reformstau meint eine Abnahme der Ordnung im System (Entropie).

Der Reformstau zeigt, das Stadtamt als System läßt viele Potentiale der Innenstadt ungenutzt liegen - das sollten die Verantwortlichen strukturell ändern!

 

Positionierung der Stadt für eine neue Strategie:

LOGO-Entwurf  (BiZ)

 

 

 

Am Beispiel Stadtmarketing und der Marktstandorganisation erscheint es symbolisch erkennbar, woran es fehlt.

Neuer Stadtmanager wirft nach 9 Monaten das Handtuch (OÖN 16.10.2018)
Job für Stadtentwicklung wird bis Jänner besetzt, Vöcklabruck schafft neue "Koordinationsstelle". (OÖN 23.10.2018)

Spaltung der Gesellschaft war gestern (Divide et impera), nun zerbröselt die Gesellschaft. An der Kündigung des Stadtmarketing-Managers nach 9 Monaten (samt den Kündigungsargumenten) als Symbole kann man es erkennen. (vgl. Presse-History).

Völlig überraschend erscheint es nicht, dass diese Organisationsform keinen langen Bestand hat. Wie aus der Führungslehre bekannt, haben Stabsorganisationen die Funktion, bei Misserfolg den Kopf hinzuhalten, während bei guten Resultaten der Linienhalter (hier: Bürgermeister) den Erfolg für sich verbucht. Das Problem besteht allerdings darin, dass die Organisation aus Irrtümern nichts lernt, ständig die gleichen Fehler begeht. (Vgl. Macht und Entscheidungen in Organisationen, Martin Irle) Nun schreibt das Stadtamt wieder eine "Stabstelle" aus, als wollte man nichts aus Irrtümer lernen? (Ausschreibung) Alter Saft in neuen Schläuchen!

Man muss an die Wurzel der Probleme gehen, Strukturen regeln!
Die Strukturen sind zu ändern, sonst ändert sich wenig! An Symptomen einzuwirken hilft nicht.

Symptome eines Problemstaus gibt es viele: Warum dauert es über 4 Wochen um einen offensichtlichen Irrtum zu klären? Nun schaltete sich noch die Wirtschaftsstadträtin ein und schiebt scheinbar eine Bagatelle auf politischer Ebene vor sich her? Für drei Frontmeter Standgebühr beträgt diese 3m x € 1,54 = 4,62 Summe. Warum für die gleiche Marktleistung nach der Übersiedlung in den Stadtplatz anfangs 21,56 berechnet wurde, war die Frage: Diese Ungereimtheit von Amtwegen zu klären war unsere Anftage. Ein Symptom von Problemstau wurde daraus gemacht und die Parteipolitik macht nach mehreren verstrichenen Wochen eine "Mücke zum Elefanten"! Problemstau! Eine Grafik des Symptoms eines Problemfalls:

 

Anfrage an Stadtamt 22.10.: Wir ersuchen daher, von Amtswegen die Angelegenheit zu prüfen und bei einem Irrtum des Stadtamtes diesen zu berichtigen.

Antwort Stadtamt 23.10.: "wir werden den Sachverhalt prüfen und mit dem Steuerpflichtigen klären." (Jedoch Standgebühr ist keine Steuer)
Der zuständige Stadtpolizist hat den BiZ Obmann am Wochenmarkt 24.10. seine Ansicht in einer "Disponierbarkeit der Freundlichkeit" kund getan.
Die Multi-Stadträtin antwortete: "Sind Sie überhaupt vertretungsbefugt? Haben Sie von Frau (Hxyz) einen Auftrag erhalten?" (von Amtswegen bedarf es keiner Vollmacht)
Die Wurzel des Problems liegt darin, Formalisten, weder Polizei noch Buchhalter, sind im Zuhören geschult oder geübt, daher werden Interessenskonflikte zu manifesten Problemen.

Daher die Forderung einer Strukturreform: Die Markteinteilung und Verrechnung unter der Funktion des neuen "Stadtkoordinators" zusammenführen.

Eine "Lernende Organisation" braucht Vertrauen, jedoch Mißtrauen oder Angstmache führen zur Lähmung und Freunderlwirtschaft und daraus resultiert ein Problemstau.

Die Innenstadt neu bewerten, Schandflecke als Potentiale erkennen.

Strategie zu einer Reform: Zuerst soll die zuständige Wirtschaftsstadträtin einen "Kassasturz" vorlegen, um aufzuzeigen, wohin das Geld der Interessentenabgabe fließt? Ist die Förderung von Maidult und Feuernacht noch im Sinne des Erfinders? Oder gibt es andere Prioritäten?

Die "Kognitive Dissonanz" wird zu schnell abgebaut, daher leided die Entscheidungsqualität. Nun hört man schon in Gerüchten (mit vorgehaltener Hand), der neue "Stadtkoordinator" (vorm. Stadtmarketing-Manager) kennt schon den idealen Standort am Stadtplatz (Leerfläche Uhrengeschäft)??

Wenn man die Innenstadt beleben will, muss man erkennen "Stadtplatz muss Chefsache werden" wie schon im Februar von BiZ gefordert wurde "Positionierung Stadtplatz" (Link).

Der Samstags-Frischemarkt schwächelt und die Marktorganisation wird im Schwebbogen gemacht: - diese Spaltung ist keine gute Idee. Hingegen sind "große lukrative Geschäfte" wie Glühwein-Standl vor Weihnachten oder "Weinfest" in der Hinterstadt etc. anders organisiert. Man merkt die fragmentierten Funktionszuordnungen, die nach Gerüchten auch zu Weihnachtsmarkt-Konflikten unter den Stadtplatz-Wirten führten.

Wenn der Bürgermeister nicht gewillt ist, die Koordinationsstelle an seiner Seite anzusiedeln reichen örtliche Veränderung und Neubesetzung nicht aus. Diese Funktion müsste überparteilich handeln, zuhören können und weitreichender planen. Die Funktionen für das Innenstadt-Management sollte unserer Erfahrung nach eine professionelle, von der Parteipolitik unabhängige Organisation übernehmen. Sonst besteht die Gefahr, dass diese weiterhein zwischen parteipolitischen Interessen koordiniert und nicht diejenigen der Innenstadt.
Die Hauseigentümer selbst sollten Verantwortung übernehmen und die Normen der Entwicklung setzen! Das würde auch die Bindungskräfte stärken und manchen Konflikt gar nicht entstehen lassen.

Eine Organisation unter entscheidender Mitwirkung der Hauseigentümer sollte zentral auch die leerstehenden "Optionsflächen" promoten, wie es Dr. Dill im Vortrag in Vöcklabruck vorschlug (Video) und wie es sich anderorts bereits in der Praxis bewährte.

Die Standbetreiber wünschen, dass jene die am Samstag den Markt beleben, auch am Mittwoch die gleiche Standplatz zugeteilt erhalten.

Zudem meinen die Geschäftsleute, es sollte auch der Wochenmarkt so organisiert werden, dass Synergie mit den Geschäften gefördert wird. Die Geschäftsleute meinen, die Stände sollten nicht den Geschäftsflächen den "Rücken" zeigen, beim schwächelnden Samstagsmarkt ist es derzeit jedoch noch zu wenig frequentiert und daher nicht freundlich in leerstehende Schaufenster zu blicken, meinen Standbetreiber.

"BiZ" fordert am Samstag für regionale Anbieter von Eigenprodukten bis 3m Frontlänge eine Gebührenbefreiung!  Bagatellgebühren siehe PDF)

Parkende Autos verstellen teilweise den Standplartz für Marktfahrer und die Stadtpolizei ungteernimmt kaum etwas, damit der Platz geräumt wird. Die Marktfahrer fordern seit einiger Zeit, damitz das Ordnungssystem aktiviert wird, jedoch ohne nachhaltiges ergebnis.

Regionale Marktanbietern bis 3 m Standbreite sollte man eine Gebührenbefreiung anbieten (also die Bagatellgebühr ganz weglassen). Janner bis März erhalten Standbetreiber 50% Bonusgutschrift, auch Bagatellgebühren die in der Verbuchung mehr Personalaufwand generieren.

Um einer "Zerbröselung der Gesellschaft" entgegen zu wirken, bedarf es Strukturen die einigen:

Eine nachhaltige Regelung könnte sein, dass sich die Eigentümer der Innenstadt als "Aktionäre" im Aufsichtsrat der "Stadtentwicklung" einbringen und dort eine gestärkte Stimme haben, das Stadtamt wäre als Liegenschaftseigentümer auch vertreten und die Mieter als "stille Beteiligte" in einer Art Beirat. Die Eigentümervertreter bringen aus Erfahrung einen langzeitlicheren Planungshorizont über Generationen.

Eine ganze Lösung: ("Vereinte Bürger der Stadt") Die Eigentümer und Mieter der Innenstadt nehmen das Management selbst in die Hand, das Stadtamt als Eigentümervertreter integriert (Komplementär zu VARENA: Das bedarf jedoch das Zusammenkommen mehrerer günstigen Faktoren, z.B. ein gefestigter Bürgermeister.)
Eine halbe Lösung:  (= Linie unter dem Bürgermeister) Der Koordinator sitzt nahe beim Bürgermeister (ähnlich wie Trofaiach) und wir warten auf den kommenden Bürgermeister
Eine viertel  Lösung (Stabstelle am Stadtplatz): Der Koordinator sitzt weit weg vom Bürgermeister um nicht zu viele Leute zu stören, (dies scheint das überraschend vorgeschlagene Modell mit Standort im Stadtbüro zu bezwecken).  (vgl. Ausschreubung)
Eine achtel  Lösung (Stabstellen-Verein): Stadtmarketing mit politisch besetzten Aufsichtsorganen, wie uns seit Jahren leidlich bekannt ist (vgl. Presse-History).

Der Reformstau zeigt sich an vielen Symbolen: Viele Bagatelle-Gebühren, wie die "Luftsteuer" bei Renovierungen oder die Einhebung der Standgebühr von Euro 1,54 (siehe Bild) durch die Stadtpolizei mittels Inkasso-Belegen oder mittels Einzugsauftrag..Siehe Gebühren- u. Abgabenkatalog Stadtamt 2018

Eine strategisch zwischendurch ganz bedeutungslos gewordene EUR 1.823,18 Beteiligungseinzahlung der Stadt an der ASAK Kabelmedien GmbH, die Hälfte noch ausständig, man beachte die Ganzseiteninserate in allen Parteimagazinen. Viele Anzeichen des Reformstaus wären im Stadtamt zu hinterfragen.

 

Eine Stadt mit über 12.000 Einwohner hat ein Stadt-AutomatenWC für Männer und Frauen, jeder Gastronom braucht zumindest drei Toiletten, auch eine für die Mitarbeiterr. Der Reformstau zeigt sich an der Stadttoilette. Eine Schande für Vöcklasbruck nannte es ein Standbetreiber, wenn es manchmal schnell gehen soll mit "großem Geschäft" und der Automat spukt die Eintrittsmünze aus und man sucht dann bei den Gastwirten es zu erledigen. Link zu: "Stille Orte ohne Worte"


'Schicksal als Chance':
Der letzte Pflasterstein am Stadtplatz wurde zwar gelegt, doch  lockt
das keine Geschäftsbetreiber an. Es bedarf auch aktiver Begleitung für eine "Heldenreise" junger kreativer Unternehmer, um die Potentiale der Leerflächen-Geschäfte zu beleben.
Diesen Reformstau kann man nur strukturell regeln, sonst bleibt er ein Dauerthema und die Innenstadt verliert weiterhin an Attraktivität.

Problemanalyse: Das manglnde Vertrauen und das Neidgehabe (geringe Bindungskräfte) unter den Hauseigentümern der Innenstadt gilt als Ursache, warum die Entscheidungen der Innenstadt an die Parteipolitik abgegeben wurden. Mit "Spalte und Herrsche" kosten die Parteipolitiker zusätzliche Spielräume aus, Geheimnistuerei, "unter den Teppich kehren" und Freunderlwirtschaft können nur gedeihen, wenn die Eigentümer die Interessengeschlossenheit aufgeben. So konnte die Frequenz als Kaufkraftübertragung in die VARENA aus parteipolitischen Überlegungen verlagert werden, da die Haus-Eigentümer-Innenstadt die Normensetzung bereits lange Zeit zuvor aus der Hand gaben. Solange man das nicht wahrhaben will, wird sich das Problem kaum regeln lassen. Den Parteipolitikern die Schuld zu geben ist nicht die ganze Wahrheit, sondern gilt als Konfliktumleitung, um die "eigene Verantwortung" nicht tragen zu müssen. 

Die Potentiale der Stadt sind größer als von den Parteipolitikern gewürdigt. Um die Potentiale der Stadt im veränderten Marktgeschehen besser nützen zu können, ist als Ursache mehr Geschlossenheit bei den Hauseigentümern und Geschäftsbetreibern gefordert. Die Politik soll günstige Umstände mit offener Diskussionskultur bereitstellen. Das wäre der erste wichtige Schritt in eine neue Richtung!  Um die mangelnde Diskussionskultur zu überwinden, wieder Vertrauen zu gewinnen, bedarf es tauglicher Strukturen und einen weitsichtigen Weltbürger als künftigen Bürgermeister.

So könnte auch die Stadtverwaltung künftig ohne Interessenskonflikt zwischen Innenstadt und VARENA stehen.

Das Problem Bauprojekte Vorstadt - Oberstadtgries zwischen zwei Bauträgern hat die Wurzel im Misstrauen gegenüber der Baubehörde, nicht vorab Zugeständnisse machen zu wollen und hinterher Nachteile im Projekt hinnehmen zu müssen, wenn man die Trümpfe voreilig aus der hand gibt. Zwei Partein und die Öffentlichen Interessen sollten regelbar sein, sobald Vertrauen vorliegt.

Kurze Entscheidungswege mit weniger "Pro - Kontra" Parteipolitik, damit Lernen erfolgt!

Eine Hörbuchempfehlung zu "Lernende Organisation": Die Schönheit des Scheiterns: Kleine Philosophie der Niederlage (Charles Pépin)

Schlussfolgerung: Falsche Prioritäten im Leben, warum das Glas voll erscheint?

Motto:
"Wenn die Begriffe nicht stimmen, dann ist das, was gesagt wird, nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht das Gemeinte ist, dann sind auch die Taten nicht in Ordnung.
Wenn die Taten nicht in Ordnung sind, dann verderben die Sitten. Wenn die Sitten verderben, dann wird die Justiz überfordert. Wenn die Justiz überfordert wird, dann weiß das Volk nicht, wohin es sich wenden soll. Deshalb achte man darauf, dass die Begriffe stimmen. Das ist das Wichtigste von allem." (Konfuzius)