Heiligt der Zweck die Mittel? Was verbinden die Anrainer eines Vereinshauses für Muslime in einer Wohnsiedlung mit dem Begriff Ramadan (Fastenmonat)?

Die Achtsamkeit zur Zeit der nächtlichen Nahrungsaufnahme scheint in Vöcklabruck andere Ziele zu verfolgen. Das Jugendfest (17.6.) wurde auf der Facebook.com/Dzemat.Vocklabruck angekündigt und mit Fotos belegt. Die ÖVP-Fraktion war zwei Tage davor (15.6.) im sogenannten Kulturverein eingeladen, einige folgten der Einladung, es sieht nach Taqiya mit Korruptionsverdacht aus, die Anrainerinteressen "durch die Hintertür aushebeln zu wollen".

Die überregionale Feier mit Autos aus den umliegenden Bezirken und Bundesländern zum Auftakt am Sa. 4.6.16 wurde in den öffentlichen Medien nicht angeführt, nur im internen Netzwerk verkündet. Der Militärimam aus Wien war angekündigt, scheinbar um Illegalität als halb offiziell darzustellen, Taqiya.

Es kam jedoch der "Hadschbeauftragte" in die illegale Moschee in Vöcklabruck zu Besuch. Mit Zuständigkeit um Pilger zu organisieren, wie seine Webseite bestätigt.
(Bildausschnitt vom Facebook.com Zugang Izet Kastrat, vgl. mit Facebook des Imam. Ausschnitt in räumlicher Umgebung des Wohlmuth Lagergebäudes Unterstadtgries 52 und Fußzeile im  Bild für Herkunftsnachweis).

 

Zur Vorgeschichte: Taktisch und heimlich den offiziellen Militärimam für den illegalen Moscheebetrieb anzukündigen, erscheint doch als ein selbstgefälliges Taqiya, gegen die österreichische Rechtsordnung, als " den Behörden an der Nase herum tanzen". Wir hatten das Verteidigungsministerium, das Kultusamt und die regionalen Behörden dazu verständigt.

Ein Anrainer berichtete dem Sprecher am 6.7.2016 "Ein heller Wahnsinn was die aufführen, sogar den Opa regt es auf, der sonst alles gelassen nimmt".
Leider, Behörden und Politiker schauen darüber mit Beliebigkeit hinweg und sind hinterher verwundert, wenn die Kandidaten etablierter Großparteien derart schlecht abschneiden.

Wie die Anrainer es beobachten und Schlussfolgerungen: Das Ende der nächtlichen Nahrungsaufnahme (Fastenbrechen, Ramadan, vorwiegend gemeinsam im Kulturverein, heißer Mond-Monat, 4 Wochen Besinnungszeit, Umstellung der Handlungsalgorithmen) und Umstellung zur "normalen Ernährung" wurde wie die letzten Jahre in einem angemieteten Objekt in Schwanenstadt gefeiert. Die ersten beiden Jahre (2012 und 2013) hatte diese Feier bis in die Morgenstunden im Wohlmuth Lagergebäude Vöcklabruck stattgefunden und großen Ärger bei den Anrainern erweckt. Es ist nicht das Tagesfasten, das den Anrainern Ärger bereitet, sondern die gemeinsame Nahrungsaufnahme in der Nachtzeit mit ständigen Zu- und Abfahrten für befreundete Besucher und der Verkehrslärm, was einem nächtlichen Verkehrsaufkommen besonders zum Wochenende ähnlich wie bei einem Nachtlokal gleicht. Bis vor einigen Jahren war das Verhalten unbemerkt an uns vorbei gegangen, nur die Enge in einer Wohnsiedlung macht den strukturellen Konflikt der Interessen manifest.

Und was verbinden die Anrainer der Wohnsiedlung mit Ramadan? "Der Wahnsinn nächtlicher Ruhestörung"

Der Begriff Ramadan (vier Wochen der gemeinsamen nächtlichen Nahrungsaufnahme) erscheint in der Übersetzung im deutschen Wortgebrauch völlig unzureichend oder fehlgeleitet. Der Begriff "Fasten" ist in anderen Kulturkreisen inhaltlich und semantisch anders belegt (umfangreich erklärt in Wikipedia oder anderen offiziellen Seiten).  Juden betrachten als Fasten eine Enthaltung von Nahrung von mindestens 25 Stunden, Schamanen sind damit noch strenger. Die Fastenzeit der Christen erinnert an die 40 Tage Fasten Jesu in der Wüste.

(Ein Arzt erklärte es so: Aus medizinischer Sicht wirkt in unseren Breitengraden  eine späte Nahrungsaufnahme wider die Natur. Mit vollem Magen schläft man schlecht und ist am Folgetag unausgeschlaffen, energiearm. In Spanien hingegen gibt es wegen der Hitze eine Siesta (Mittagsschläfchen) und man isst spät am Abend, so auch in arabischen Ländern, da wegen der Hitze zur Mittagszeit ein Rückzug natürlich erscheint. Am Nordkapp hingegen stellt sich das Thema ganz anders dar, da geht die Sonne nicht unter, es ist jedoch zu Mittag nicht heiß.)

Amer Albayati kann die Zusammenhänge mit der arabischen Gesellschaft gut erklären. In Äquatornähe ist es nur 13 Std. eines Tages hell (kaum Dämmerungszeit), und der Begriff "Fasten zur Tageszeit" hat dann eine andere Bedeutung. Für den weiteren Sprachgebrauch wäre anzuregen, Begriffe eines Landes nicht für einzelne Gruppen verschieden auszulegen, Bereits Konfuzius regte an, ..wenn die Begriffe nicht stimmen... (siehe in rechter Spalte). Das Kultusministerium (oder die EU) möge diese Anregung aufnehmen und zumindest klärend darstellen, was unter "Fasten" und Monat zu bezeichnen sei (wenn 28 Tage der Mond-Phase auch als Monat gelten, dann benötigt man entweder 13 Monate im Jahr (365 : 28 = 13), oder man fügt dem Monatsbegriff das Glaubensbekenntnis bei).

Mahatma Gandhi hat Fasten als Verbindung mit der Natur verwendet, darum geht es jedoch beim "Fastenbegriff" der Muslime nicht.

Aus der Anrainerbeobachtung (mit christlichem Hinteergrundverständnis), also im Außenverhältnis erscheint Fasten als Vorbedingung für die freudige gemeinsame Nahrungsaufnahe zur Nachtzeit. "Hunger ist der beste Koch" (Sprichwort). Die alltäglichen Essgewohnheiten umzustellen ist Voraussetzung dazu.

Alle missionierenden Glaubensgemeinschaften versuchen den Gruppenzusammenhalt und das Ego der Mitglieder zu stärken, problematisch wird es nur wenn die antagonistische Haltung gegenüber andersgläubigen zunimmt und das auf engstem Raum erfolgt, wie es sich in Vöcklabruck in selbstgefälliger Ausübung im Lageregebäude zeigt.(Vgl. "Hammond P. "Muslime, Verhalten nach Bevölkerungsanteil")

Der Beriff "Fasten" ist im westlichen Sprachgebrauch auf die Nahrungsaufnahe bezogen, beim Begriff Ramadan ist jedoch ein Bündel von Aktivitäten darunter subsumiert, der bei einer Übersetzung ins Deutsche verloren erscheint. Es erscheint als vier Wochen einer Art Diät und der Umstellung auf gemeinsame nächtliche Nahrungsaufnahme. Es wird zumindest das Zusammengehörigkeitsgefühl (Macht und Unterwerfung) gestärkt. Das merkt man auch am Verhalten des Bosnischen Kuturvereins Vöcklabruck.

Es sind ohnedies alles relative Bezüge, eine Konvention zur Koordinierung innerhalb der Gemeinschaft, die Natur kümmert es nicht. Es prägt jedoch eine Parallelgesellschaft durch die unterschiedlich ausgelegte Wortverwendung.

Zusammengefasst:
a) Die Struktur des Konfliktes liegt in den relativ kurzen Nächten unseres Breitengrades zur Sommerzeit im Vergleich zur Äquatornähe, wenn arabisches Kulturverständnis (zu Ramadan) auf engem Raum in einer Wohnsiedlung auf Anrainer trifft, reiben sich die unterschiedlichen Zeitdispositionen.
b) Missionierende Glaubensorganisationen setzen auf Gruppenzusammenhalt (Verifizierung), was zur Abwertung und Ignoranz der Interessen anderer führt, wie es sich beim Bosnischen Kulturverein Vöcklabruck über Jahre zeigt. (Antagonistisch vom Anteil an der Bevölkerung abhängig. Vgl Peter Hammond)
c) Die österreichische Rechtsgestaltung (EU weit) ist für eine Regelung im Zusammentreffen verschiedener Kulturverständnisse (Parallelgesellschaft) kaum vorbereitet und delegiert deren Austragung an die Bürger. Daher nehmen Unzufriedenheit der Bürger und latente Spannungen eher zu, wie es sich bei Wahlen zeigt.

PS: Wer Integration will, will Ethikunterricht.(Markus Tiedemann, „Liebe Fanatiker“)

 

Medienreferentin der IGGÖ, Carla Amina Baghajati, regt sich über Wolfgang Fellner in der Gratiszeitung „Österreich“ auf. Dabei meinte Herr Fellner nur die "ideologisch ausgerichteten Glaubensgemeinschaften" denen das Verständnis von "Re-Ligio" zu fehlen scheint,

Offener Brief an Frau Baghajati:

"Sehr geehrte Medienreferentin Frau Baghajati,
Sie empörten sich über Wolfgang Fellners Aussagen in der Gratiszeitung „Österreich“ ( Web ), dabei waren nur die organisierten "ideologisch ausgerichteten Glaubensgemeinschaften" angesprochen, nicht die gebildeten und gemäßigten Muslime, die mir und Herrn Fellner auch bekannt sind.
Zwischen Spiritualität, Glaube und Ideologie wäre zu unterscheiden, jedoch alle treten als sogenannte "Religionen" auf, auch wenn kein Re-Ligio erkennbar ist, darin liegt die sprachliche Verwirrung.
Der Dalai Lama sagt es treffender und wesentlich kecker, auch die 20 Punkte von Hr. Unterberger gehen tiefer.
Jedenfalls: Die Bosnischen Muslime Vöcklabruck erscheinen primär als Ideologie und man kann es an Kriterien zeigen. Es besteht dabei auch Korruptionsverdacht und das führt zur Politverdrossenheit der Bürger, das sollten die Medien neben Fussball öfters und klarer erwähnen.
Wir bemühen uns, das Thema klärend zu differenzieren und zu spiegeln (survey feedback), bis es auch der Vorstand des sogenannten "Bosnischen Kulturvereines" begreift. Als Dachverband könnte man doch konstruktiv einwirken, anstatt hinterher über Wirkungen empört zu sein."

(Specher der Bürgerinitiative Einspruch Hans Hüthmair)

 

Der Dachverband IGGÖ hat einen neuen Präsidenten, wir hoffen mal darauf, dass er die Besonnenheit zeigt, illegale Gebäudenutzung zu regeln, und kein "Wider die Natur" fördert um damit die Gegenbewegungen zu kräftigen.

Beim sogenannten "Bosnisch- Österreichischen Kulturverein Vöcklabruck" erleben wir eine "organisierte Ideologie" im "Deckmantel der Religionsfreiheit und Kultur" (Taqyia). Wenn man die Begriffe Spiritualität vs. Religion, Glaube und Ideologie klärt, regelt sich das Thema von selbst.

← zurück

 

 

 

 

   
   
   

Grundlagen  

Informationen zum besseren Verständnis der Lage


Wer Islam verstehen will, muss zuerst Taqiyya verstehen
(Raymond Ibrahim, Middle East Forum)
zum Artikel


Parallel-Gesellschaft


Politik, EU-aktuell


Opfermentalität


"Wenn die Begriffe nicht stimmen, dann ist das,
was gesagt wird, nicht das Gemeinte.
Wenn das, was gesagt wird, nicht das Gemeinte ist,
dann sind auch die Taten nicht in Ordnung.
Wenn die Taten nicht in Ordnung sind, dann verderben die Sitten.
Wenn die Sitten verderben, dann wird die Justiz überfordert.
Wenn die Justiz überfordert wird, dann weiß das Volk nicht,
wohin es sich wenden soll.
Deshalb achte man darauf, dass die Begriffe stimmen.
Das ist das Wichtigste von allem." (Konfuzius)


Frauen


Tierwesen


Meinungen


Die Bürgerinitiative Zivilcourage wird durch Anwaltsvertretung unterstützt,
alle Kosten werden aus der Gemeinschaftskasse bedient.
Bankkonto "BiZ":
IBAN: AT89 20320321 0040 7240
BIC: ASPKAT2LXXX Sparkasse OÖ

Siehe: Kontakt / Impressum

 

   
© ekiw.com